Moin,

mit dieser Seite stelle ch meinen Debütroman KNUT vor. Ich bin der Michaël.

Schreiben schenkt mir die wundersame Möglichkeit, mich aus dieser Realität in eine Welt hineinzuträumen, die ich allein nach meinen Phantasien gestalten kann. Und in dieser kann ich den Gestalten gegenüberstehen, von denen ich glaube, dass ihnen auch viele KNUT-Leserinnen und -Leser einmal begegnen möchten. Denke ich mal. Zum Beispiel der Hauptfigur. Dem Knut.

Knut ist eigenbrötlerisch, vielleicht ein wenig weltfremd, ein bischen halt nur. Und er sollte Sachen machen, die man lieber lassen sollte. Und er sollte in einer ähnlichen Gemeinschaft sein, also zusammen mit lauter schrägen Typen. Als ob die Welt nicht schon verrückt genug wäre! Wenn man sich für das Verrückte entscheidet, wird mit einem Mal alles möglich. Man wird knutsch.

Knut möchte seine Ruhe haben. Die findet er nur in seiner Einraumwohnung, die er abkürzend »Arschlawozi« nennt, zusammengeklebt aus Silben seines Arbeits-Schlaf-Wohn-Zimmers. Hilfe bei der Selbstsuche verspricht er sich von dem bekannten Seelentherapeuten Doktor Flusensatz, der ihm seine neuartige KKK-Therapie präsentiert.

Ein mysteriöser Papagei nistet sich in Knuts Arschlawozi ein, um Knuts Widerstandskraft gegenüber Erschütterungen zu festigen, denn das Böse lauert nicht weit. Und dessen Gesicht ist das des Hausmeisters Egon Rüdiger Knochenhauer, der mit seinem skrupellosen Treiben die illustre Hausgemeinschaft erschüttert.

Ausgewählte Kapitel aus Knuts Tagebuch, das er sein »KleinDickes« nennt, lieferten mir die reichhaltige Rezeptur für KNUT, dessen buntes Sprachspektrum als Palette für die Farben einer Wirklichkeit dienen soll, die die Verrücktheit der menschlichen Welt als in uns selbst verankert sichtbar werden lassen kann, so dass KNUT auch eine Einladung zum Schmunzeln ausspricht.

Ich sage tschüss bis zum nächsten Mal,

der Michaël

 
KNUT im Internet bei: »Auf die Frage, ob sich alles so zugetragen hat, wie Knut es geschrieben hat, habe ich die einzig wahre Antwort parat: Außerhalb von Kirchen und Gerichten werde ich stets antworten: Ja natürlich, das hat es! Und wie es das hat! Sonst hätte ich es doch nicht geschrieben und man brauchte es nicht zu lesen. Oder?«

Aus dem Vorwort zu KNUT

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