»Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn.«
J.C.F. von Schiller
 
 
 

Waffen für die Ukraine!

Die Ukraine darf nicht fallen.
Denn sonst siegt reine Barbarei,
zerreißt's das Sein im Schmerzgeschrei,
und nicht nur dort, nein, bei uns allen.

Die Ukraine muss bestehen.
Für sich und uns in dieser Schlacht,
die Terror pur zum Kriegsziel macht.
Sie muss! Es kann nicht anders gehen.

Die Ukraine gilt's zu stützen.
Alleine kann sie's niemals schaffen.
Sanktionen braucht's und schwere Waffen!

Zu zaudern heißt nur: Russland nützen,
bringt Folter, Schändung, Massenmord.
Drum: Steh'n wir bei, nicht bloß im Wort!

Jan-Eike Hornauer
20. April 2022

 
 
 
»Auf die Frage, ob sich alles so zugetragen hat, wie Knut es geschrieben hat, habe ich die einzig wahre Antwort parat: Außerhalb von Kirchen und Gerichten werde ich stets antworten: Ja natürlich, das hat es! Und wie es das hat! Sonst hätte ich es doch nicht geschrieben und man brauchte es nicht zu lesen. Oder?«
Aus dem Vorwort zu KNUT

Knut lebt in einer Hausgemeinschaft in der Kreuzberger Kloedenstraße nahe Undine, dem Wassertrum. Sein Refugium ist seine Einzimmerwohnung, die er »Arschlawozi« nennt, zusammengeklebt aus Silben seines Arbeits-Schlaf-Wohn-Zimmers. Hier findet er Ruhe für die Suche nach sich selbst. Orientierung dabei verspricht er sich von dem Kreuzberger Seelenheiler Doktor Flusensatz, der ihm seine neuartige KKK-Therapie präsentiert.

Doch in Rat und Tat steht ihm ein mysteriöser Papagei zur Seite, der sich in Knuts Arschlawozi einnistet. Ihm gelingt es, Knuts Widerstandskraft gegenüber Erschütterungen zu festigen. Das wird notwenig, denn das Böse lauert nicht weit. Dessen Gesicht ist das des Hausmeisters Egon Rüdiger Knochenhauer, der mit seinem skrupellosen Treiben die illustre Hausgemeinschaft erschüttert.

Ausgewählte Kapitel aus Knuts Tagebuch, das er sein »KleinDickes« nennt, lieferten mir die reichhaltige Rezeptur für KNUT, dessen buntes Sprachspektrum als Palette für die Farben einer Wirklichkeit dienen soll, die die Verrücktheit der menschlichen Welt als in uns selbst verankert sichtbar werden lassen kann, so dass KNUT auch eine Einladung zum Schmunzeln ist.
 
 
 
GROTESK!
Eine Genre-Anthologie
Herausgeber: Jan-Eike Hornauer  

Dieses Buch ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den der Candela Verlag zusammen mit dem Herausgeber Jan-Eike Hornauer im Jahre 2011 veranstaltet hat. Die vorliegenden 22 Geschichten sind die besten aus über 500 eingegangenen Grotesken. Von mir sind die Kurzgeschichten SEINSGRAU und RAHMENSPRUNG enthalten.

Kurzinhalt

Absonderliche Ideen, großes Lesevergnügen und literarisches Niveau. Das bieten die Geschichten aller 19 Autoren in diesem Band.

Hier wird die Tapete zum Liebesziel, die eigene Frau überraschend zum Mops, ein Sandkubus im Nirgendwo zum Ort der Erkenntnis und die heimische Wohnung zum souveränen Staat. Bonbonpapierchen versprechen Erlösung, Menschen im Haar erfreuen nicht lange und ein schillerndes Ei gibt Lebenssinn. Eine rote Ampel, ein Milchweib und ein geheimnisvoller Gast erschüttern Existenzen. Und es wird klar: Jenseits der üblichen Mauern ist die Welt voller Risse. Dabei zeigen die 22 Geschichten, die allesamt hier erstmals veröffentlicht sind, was Groteske alles sein kann, geben so einen Überblick über dieses literarisch bedeutende Genre und stellen ganz nebenher unter Beweis: Gute Grotesken zu lesen macht einfach Spaß!

Pressestimmen

»Wunderbarer Lesegenuss … literarischer Kracher … Edel die Aufmachung, edel der Inhalt … 22 Kurzgeschichten vom Feinsten … bemerkenswertes Ausnahmebuch […] mit literarischem Seltenheitswert […]: dem der Wiederlesbarkeit. Jede einzelne Geschichte lädt ein, sie noch einmal zu lesen.«
Kultura-Extra

»Bemerkenswerter Versuch, dem Genre frisches Leben einzuhauchen. Als Maßstab dienen hier Franz Kafka, Victor Hugo und Gaston Leroux«
Am Erker (Literaturzeitschrift - Autor: Daniel Napiorkowski)

»Ein Muss für jeden, der nicht auf 08/15-Literatur steht.«
wir-lesen.de (Literatur-Blog, Autorin: Daniela Guhlmann)

»großes, kurzweiliges Lesevergnügen«
Buchwelten (Literatur-Blog; Rezensentin: Marion Gallus) am 31.01.2012

»fesselnd … literarisch recht anspruchsvoll … gute bis sehr gute Figuren und Szenarien«
lesenundmehr (Literatur-Blog; Buchrezension von Tanja Geyer) am 07.03.2012
 
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