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  GILLEAN UND DER INSELGOTT

Gillean Campbell, Anwältin in Edinburgh, wird wegen einer wichtigen Angelegenheit in das abgelegene Schloss der Familie Durward gerufen. Schon die Anreise in das Felsmassiv Ben Mercliff, auf dessen entlegensten Gipfel Schloss Skyrock thront, erweist sich als Horror-Trip. Eine unwirkliche, nächtliche Kutschfahrt und die gespenstische Seilbahn, die einzige Verbindung ds Schlosses zur Außenwelt, lassen die junge Frau fast verzweifeln, Doch sind diese Unannehmlichkeiten nur Vorboten der mysteriösen Geschehnisse, die Gillean in den kommenden Tagen heimsuchen werden. Kurz davor, den Verstand zu verlieren, erkennt sie die unheilvolle Bedeutung ihrer Erlebnisse. Werden Gillean und der Inselgott ins Verderben stürzen?

   


   

  Ein wahres Ereignis zum Roman Für »Gillean und der Inselgott« wählte ich ein Pseudonym, dessen Verwendung von meinem Inneren Team fortan nicht als nützlich erkannt wird. Der Hauptgrund liegt in meiner unveröffentlichten Geschichte »Das freundliche Gesicht der Hölle«. Ich schrieb sie als Konzept für einen Mystik-Thriller, in dem ein Albtraum der dunkelsten Art zu einer Wirklichkeit wird, die von dem Protagonisten gleichen Namens mehr und mehr entlichtet wird. Das Pseudonym wurde überladen und erzeugte Blockaden.

Jahre später saß ich in The Jacobite (Steam Train) und genoss die Landschaftswunder der schottischen Highlands. In Glenfinnan, dem Ort, in dem »Das freundliche Gesicht der Hölle« spielt, hält The Jacobite, der einst »The West Highlander« hieß, für ungefähr zwanzig Minuten. Ein schwarz gekleideter älterer, weißhaariger Herr tastete mit seinen Blicken den Zug ab und ich bildete mir ein, dass er mich gesehen und aus unerfindlichem Grund erkannt haben mochte, obwohl ich mich seiner nicht zu erinnern vermochte. Auch beim besten meiner damaligen Willen nicht. Sein Verhalten erschien mir demzufolge als unerklärbar. Er lenkte seine Schritte in meine Richtung und bestieg den Zug. Als er wenige Meter vor mir stand, hatte ich das Gefühl, ihn zu kennen, ohne mit ihm jemals auf irgendeine Weise Kontakt gehabt zu haben. Er setzte sich mir gegenüber. Und dann sah ich etwas, dass mir meine Fassung raubte:
In der Hand hielt er den Roman »Gillean und der Inselgott«! Ich konnte nicht glauben, was ich sah. Und erst recht nicht, was er zu sagen hatte: »Ich habe damals in Edinburgh Ihrer Miss Gillean einen Brief überreicht! Sie erinnern sich an diese Textstelle? Sie haben mein Gesicht als gelblich und faltig beschrieben. Das rührte von meiner Leber her, ich habe mein Leben lang den Dalmore getrunken. Ich sage Ihnen, er ist der beste Whisky. Ein Schluck und Sie, ach was, jetzt ist meine Leber wieder okay. Und hier: ... Ist mein Gesicht noch faltig?«
     »Wer sind Sie wirklich?«, fragte ich verwirrt. »Ich bin der, den Sie in Ihrem Roman beschreiben. Wirklich!« Damit deutete er mit dem Romanheft ein zaghaftes Winken an. Ich konnte keinen logischen Gedanken fassen. »Und was machen Sie sonst so - außer jungen Damen Briefe zuzuwerfen?«, stammelte ich wie unter dem Einfluss von zig Gläsern Dalmore.
     »Ich will Ihnen was sagen. Ich bin DER Nigromant der Highlands, in Kirkcudbright aufgewachsen und mit ihm verwurzelt. Ja, und, äh, mein Handwerk habe ich von meiner verehrten Großmutter, Ban-Iarla Akira Senga Dalriada, gelernt und ich schätze, mein Ruf hinkt hinter meinen Fähigkeiten hinterher. Und so sage ich Ihnen, Namen sind nicht Schall und Rauch! Vergessen Sie Ihr Pseudonym unter dem Sie die Gillean geschrieben haben. Sie haben es zu eng an Ihren Familiennamen angelehnt und, ... und so Ihr Leben und Ihre Fiktion miteinander verflochten! Zahlenmystik sagt: das ist hier nicht gut. Denn es werden alle Fäden vom Anfang über das Ende zurück zum Anfang und so weiter und so fort gezogen. Bis Sie ..., aber das steht woanders geschrieben. Jetzt sitze ich hier, um Ihnen zu sagen, dass meine Arbeit getan ist. Ich wünsche Ihnen noch einen guten Aufenthalt. Genießen Sie ihn!«
     Damit ging der Nigromant und ich schaute ihm hinterher. Was noch zu sagen ist: Diese Begegnung diente mir als Vorlage für die erste Erzählung meines YouTube-Kanals MYGROGASKU »Nächtliche Nahbegegnung«.

Heute ist der Roman »Gillean und der Inselgott« kaum noch erhältlich. So korrigierte ich die Vergangenheit und beseitigte bei einer Flasche »Dalmore Single Malt Scotch« mit Paint.NET das beladene Pseudonym und ersetzte es. Wie auf dieser Seite zu sehen ist ... :-))

   




   

  DER GEIST DES EREMITEN

Sabrina Summer ist Redakteurin bei Amy & Arts, dem renommierten Londoner Kunstmagazin. Ein mysteriöser Beinahe-Unfall belastet ihren Urlaubsantritt. Zudem ruft ihre Chefin Amy Avila an und bittet sie, für eine Dokumentation über das geheimnisvolle Schloss Blacktire Castle in Schottland ihren Urlaub zu verschieben. Sabrina streubt sich.
     Zwar weckt ein irritierender Anruf eines Unbekannten die Amazone in ihr, aber dem Bitten ihrer Chefin kann sie dann doch nicht widerstehen. Mit Freundin Lesley fliegt sie nach Schottland. Das Schicksal des geheimnisvollen Anrufers ist mit der frühen Geschichte Blacktire Castles verknüpft.
     Legenden um das alte Anwesen nähren dunkle Kräfte von damals bis heute. Ihr wehrhafter Widersacher, der Geist des Eremiten Caducadanus, fühlt das Ende seiner Zeit.
Während Sabrina sich am Anfang ihrer Zeit weiß, hat die Zukunft von Blacktire Castle nur eine Chance, wenn seine Bewohner die Vergangenheit überwinden.

   
   
   
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